Da gibt es nichts zu husten.
Ich verschreibe Ihnen was
Als Kind fiel ich in eine Buchstabensuppe, daraus ergab sich eine kuriose Schwäche für Worte. Erste grammatikalische Kinderkrankheiten überstand ich schadlos. Mit 17 brach ich mit Liebesbriefen erste Herzen. Zudem sang ich in einer Band in einer Fantasiesprache. Die Ärzte rieten mir zur Luftveränderung, also unternahm ich Gehversuche als Journalist. Noch bessere Medizin versprach die Unternehmenskommunikation – bloss raubte mir dieses Monster-Wort den Atem. Blieb die einzig mögliche Therapie: Werbetexter zu werden. Und Texter zu sein. Seit dem Jahr 2000 ist das fein.